sechs monate auszeit. mein rucksack und ich. unterwegs in asien.

„wohin reisen sie“, fragt mich der mann an der passkontrolle. „hanoi“, sage ich. und denke mir gleichzeitig: zu mir selbst. nur noch wenige stunden trennen mich von meinem ziel. gibt es ein ziel? oder beginnt die reise dort, wo ich ankomme. unsicherheit macht sich breit. fremd sein, fremd fühlen. menschen um mich herum, und doch bin ich allein. auf diesem weg. auf meinem weg.

„du bist mutig“ haben sie gesagt. mut. drei kleine buchstaben mit einer so großen bedeutung. wenn dein mut sich dir verweigert, geh über deinen mut hinweg. also wieder mutig sein, von vorne anfangen. alle kraft zusammen nehmen, erfahrungen vergessen, auf sich selbst vertrauen. wo ist die anleitung dazu? wie fange ich an, welchen weg soll ich wählen? google maps kann mir nicht helfen.

das war der beginn.

meine erste reise allein. zu diesem zeitpunkt gab es niemanden, der gemeinsam mit mir lust hatte, solch ein abenteuer zu erleben. also war die frage: sein lassen oder alleine reisen? die neugier war sehr gross und ich entschied mich, alleine zu reisen.

wie ich mich darauf vorbereitet habe, meine ängste überwunden habe, und was die reise mit mir gemacht hat, das könnt ihr euch im interview mit tabea von „feminine vibe“ anhören. in diesem podcast erzähle ich außerdem von meiner dreieinhalb-monatigen reise nach nepal und thailand, sowie meiner trekking tour im himalaya-gebirge, bei der auch das bild zu diesem beitrag entstanden ist.

viel spass nun mit dem podcast 🙂