Rauhnächte – wie nutzt Du die besinnliche Zeit?

Rauhnächte – wie nutzt Du die besinnliche Zeit?

Rauhnächte – wie nutzt Du die besinnliche Zeit?

In vielen Familien ist die Weihnachtszeit die Zeit für die Familie. Es werden Treffen organisiert, ein besonderes Essen zubereitet, Geschenke gekauft. Die Menschen organisieren viele Dinge um diese Tage herum, um sie zu etwas ganz Besonderem zu machen. Es tauchen viele Fragen und nicht selten auch Diskussionen auf: was wollen wir kochen, bedenken wir dabei die Wünsche jedes einzelnen, wo wollen wir uns treffen dass es für alle praktisch ist. Wer hat genug Platz in seinem Zuhause, so dass alle gemütlich zusammen kommen können. Wer übernimmt welche Aufgabe bei der Vorbereitung. Kurzerhand werden noch Geschenke organisiert, oder schnell noch die letzten Zutaten für das Weihnachtsmahl eingekauft. Unvorhergesehene Geschehnisse können den ganzen Trubel dann ganz schnell noch mehr aus der Bahn werfen, so dass die besinnliche Zeit auch ganz schnell zur stressigsten des Jahres werden kann. Kennst du diese Situation? Was genau verbindest du mit Weihnachten, der Zeit davor und der Zeit danach?

Kurz nach den Weihnachtsfeiertagen folgt dann Silvester. Auch hier möchte alles vorbereitet und organisiert sein. Ein neues Jahr steht an und so ziemlich jeder von uns möchte dies gebührend feiern. Also kommen Fragen auf wie: wo feiere ich dieses Jahr? Und mit wem möchte ich ins neue Jahr starten? Was wird es zu essen geben und … hatten wir nicht letztes Jahr noch einen Raclettegrill im Keller? Die Stadt ist voll von Menschen die nach der Weihnachtszeit ihre Geschenke umtauschen oder ihre Gutscheine einlösen, oder einfach den Sale nutzen wollen, um sich noch das ein oder andere Kleidungsstück oder ein neues technisches Gerät zu kaufen. Letzte Erledigungen werden gemacht, Hamsterkäufe erledigt, obwohl die Geschäfte auch nach Silvester und Neujahr wieder wie gewohnt öffnen. Wie empfindest du die letzten Tage des alten Jahres und den Beginn des neuen Jahres? Ist das eine Zeit, die sich für dich angenehm anfühlt?

Ich möchte dir heute in diesem Blogartikel die Rauhnächte vorstellen und dir etwas von dieser Zeit in meinem Leben erzählen. Und auch wenn du ein komplett anderes Leben führst als ich, oder andere Entscheidungen für dein Leben bezüglich dieser Zeit triffst, so ist es vielleicht an der ein oder anderen Stelle eine Inspiration, die du für dich nutzen kannst. Das wünsche ich mir!

Die Rauhnächte ist die Zeit zwischen dem 24. Dezember und dem 06. Januar und wurde bei unseren Vorfahren als „heilige Nächte“ bezeichnet. In dieser Zeit wurde möglichst nicht gearbeitet, sondern wahrgenommen und für Bräuche genutzt, um die Zeit zu etwas ganz Besonderem zu machen. Auch du kannst diese Zeit nutzen, um das alte Jahr und alles was passiert ist, in Liebe und Frieden gehen zu lassen. Und dem neuen Jahr den Raum zu geben, sich zu entfalten. Zu Vertrauen, dass alles was für dein Leben bestimmt ist, kommen wird.

Diese zwölf Nächte symbolisieren die zwölf Monate des kommenden Jahres. Beginnend mit der ersten Nacht vom 24. auf den 25. Dezember, die für den Januar steht. Die folgenden Nächte stehen dann für die nachfolgenden Monate. Sie werden auch die „Innernächte“ genannt. In dieser Zeit darfst du dich ganz achtsam darauf besinnen, was deine Träume und Visionen sind, wie du dein Leben gestalten möchtest, welche Entscheidungen du für dich und dein Leben treffen möchtest. Du kannst Ziele definieren, Altes loslassen und Neues in dein Leben einladen. Nutze diese Tage zur Innenschau. Räume deine innere Welt auf, sortiere, werde los. Schaffe Klarheit, träume groß und bunt und lege ein besonderes Augenmerk auf deine Visionen, denn du trägst ein Licht in dir und kannst etwas Gutes für die Welt beitragen. Lerne, es zu sehen und zu verstehen. Erkenne den Frieden in Dir und gib dem Neuen Raum, sich zu entfalten. 

Nutze die 12 Tage zwischen den Jahren um etwas ruhiger zu treten. Nimm dir mehr Zeit für dich, ruhe dich aus, verabschiede dich. Vergib Dir und deinen Mitmenschen und nutze die Energie deines Herzens um deine eigene Verbindung zu stärken und somit auch die Verbindung zu den Wesen um dich herum, die Du liebst. Erlebe bewusst, nimm wahr.

 

 

Oeffne liebevoll deine Augen und dein Herz!

Es gibt verschieden Rituale, die du in dieser Zeit machen kannst. Ich stelle dir heute drei davon vor.

Rauhnächte Ritual
Schreibe bis zur Wintersonnenwende am 21. Dezember insgesamt 13 kleine Zettelchen, mit Wünschen für das neue Jahr. Die Wünsche werden positiv und aktiv formuliert, so als hätte sich dein Wunsch bereits erfüllt. Denke groß und träume, sei kreativ und mutig und lasse deine Zweifel außen vor. Geh ins Vertrauen, in die Stille, lausche mal rein was dein Herz sich wünscht. Falte dann die Zettel zusammen und lasse sie bis zum 24. Dezember ruhen. In der ersten Rauhnacht vom 24. auf den 25. Dezember, die für den Monat Januar steht, verbrennst du nach Sonnenuntergang einen beliebigen deiner 13 Zettel. Du kannst dieses Ritual mit einer Meditation oder einer Affirmation verbinden. Sei achtsam und liebevoll, gehe in die Verbindung mit dir und dem Universum und übergib den Zettel dann dem Feuer, in vollstem Vertrauen dass dein Wunsch erfüllt wird. Fahre in den folgenden Nächten bis zum 6. Januar mit jeweils einem beliebigen Zettel fort. Für die Erfüllung deines Wunsches auf dem letzten Zettel bist du selbst verantwortlich. Wenn du ihn ziehst und öffnest, lies laut vor, was darauf steht und werde dir deiner Verantwortung bewusst. Du kannst dir diesen Zettel an einem schönen Ort aufbewahren, an dem du ihn ständig vor Augen hast. Fokussiere dich in Liebe und Klarheit, aber ohne Druck und kümmere dich um dein Anliegen, um deinen Wunsch an dich selbst. Nimm dir Zeit, von dir, für dich.

Räuchern
Du möchtest anhand eines Räucherrituals das Alte gehen lassen und Platz für Neues schaffen? Dann kannst du die folgenden Nächte dafür nutzen.

24. Dezember: in dieser Zeit lässt du das alte Jahr los. Verabschiede dich von Vergangenem, löse alte Muster, reinige das alte Jahr und lass es in Liebe und Frieden gehen.

31. Dezember / 01. Januar: hier liegt der Fokus auf dem Übergang des alten und des neuen Jahres. Schaffe eine Verbindung, eine harmonische Balance zwischen dem Übergang. Freue dich auf das was kommt.

06. Januar: Schicke gute Energien voraus, indem du deine Wünsche für die Zukunft fokussierst. Gehe ins Vertrauen, dass alles was dir dienlich ist, zu dir kommen wird.

Das „schöne Momente“-Glas
Nutze bereits das ganze Jahr um dir jeden Monat die schönsten Momente die du erlebt hast auf kleine Zettelchen zu schreiben, die du in ein hübsches Glas steckst. Während den Rauhnächten holst du das Glas hervor, schaust dir deine Zettel in Ruhe an und gehst noch einmal in den Moment hinein. Visualisiere die Situation: wo warst du, wer war bei dir. Was hast du oder ihr erlebt? Welche Gefühle hattest du dabei, wo in deinem Körper hast du es gespürt? Nutze den Moment für dich ganz alleine, speichere alles ab was du fühlst und ankere dich in diesem guten Moment. Er kann dir später helfen, dich zurück zu erinnern und dich zu besinnen. Oder dir aus einem Tief heraus zu helfen, wenn es gerade mal nicht so gut läuft. Das Leben ist Bewegung und unsere Aufgabe ist es, eine angenehme Balance zu schaffen. Alles darf sein und gefühlt werden

Ich wünsche Dir eine wundervolle, achtsame und besinnliche Zeit. Eine Zeit voller Ruhe, mit bunten Momenten, viel Liebe für dich selbst und die Wesen um dich herum. Lokah samastah sukhino bhavantu. Mögen alle Wesen auf dieser Erde glücklich sein.

Du möchtest monatlich eine kleine Achtsamkeits-Inspiration, die dir im neuen Jahr hilft, dich auf ein bestimmtes Thema zu fokussieren? Dann lade dir doch gern meinen Achtsamkeits-Kalender 2020 hier herunter. Dort findest du jeden Monat eine Zusammenfassung meiner Blogthemen aus diesem Jahr, die du gut in deinem Alltag umsetzten kannst. Mal ist es eine Übung, mal ein Impuls, mal ein Gedanke. Als Dankeschön für alle Leser, die meine Beiträge gelesen haben und an alle, die sich nächstes Jahr von mir inspirieren lassen möchten. Von mir, für dich!

Ich wünsche dir Licht & Liebe,
Christina

New year goal: spend more time with myself.

Cacao-Zeremonie. Öffne dein Herz.

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Cacao-Zeremonie. Öffne dein Herz.

Cacao-Zeremonie. Öffne dein Herz.

Schon die indigenen Völker der Mayas und Inkas wussten, dass die Zeremonie mit Kakao hilft das Ungleichgewicht zwischen Mensch und Natur wieder in Balance zu bringen. Das schamanische Ritual hilft dem Menschen, Klarheit und Selbstbestimmung zu erlangen, innere Blockaden zu lösen und uns in einen Zustand der Harmonie zu versetzen. Wir erfahren Erdung und mehr Wertschätzung für unsere Mutter Erde.

Da sitze ich also: gespannt und erwartungsvoll was heute Abend passiert. Mama Cacao hat mich gerufen. Ich befinde mich in einer Zeit des Loslassens. Loslassen all jener Dinge die mich zuvor belastet haben. Die mich eingeschränkt haben, meinem Herzensweg zu folgen. Dinge die sich mein Ego-Verstand ausgedacht hat, im Glauben ich müsste diese tun um glücklich zu sein. Um Ziele zu erreichen. Um mithalten zu können, gefangen in meinem eigenen Gedankenkonstrukt eines Lebens, welches vielleicht nicht mein Leben sein soll. Also beginne ich, mich zurückzunehmen. Ins Vertrauen zu gehen, dass all das was zu mir kommen soll kommen wird. Und da ist es. Ein Ritual zum Herz öffnen. Bereits einige Zeit zuvor konnte ich mein Herz wieder spüren. Vorsichtig und langsam, stets bedächtig und dennoch voller Liebe begann ich, das Fühlen wieder zu erlernen. Meine Sinne begannen sich zu öffnen. Ich nahm Gerüche, Geräusche und Geschmäcker wieder intensiver wahr. Mein Blickwinkel veränderte sich. Da ist Liebe, so viel. Tief in mir drin, in meinem Herz. Hatte sie sich lange Zeit doch verschlossen, um sich zu schützen. Um in Sicherheit zu sein, stets auf der Hut um nicht verletzt zu werden. Einsam. Doch heute Abend spüre ich: ich darf mich hingeben.

Denn Cacao verbindet mit dem Herzen und der Wahrheit, die darin wohnt.

Ich befinde mich in einem geschützten Raum. Mit einigen mir fremden Menschen begebe ich mich auf eine Reise. Eine Reise in der wir Energie und Liebe teilen werden. Ganz wertfrei, erwartungsfrei und dennoch voller Hingabe und Frieden. Wir beginnen den Zirkel zu eröffnen indem wir uns gegenseitig den Cacao einschenken. Ein Akt voller Achtsamkeit und Füreinander sorgen, Sekunden voller Wertschätzung. Es herrscht Stille, Abenteuer liegt in der Luft. Die dunkelbraune, cremige Flüssigkeit in der großen Flasche bringt Magie mit in unseren Raum. Nachdem sie ganz geduldig einmal die Runde gemacht hat, nehmen wir den ersten Schluck. Langsam und aufmerksam, es geht darum zu schmecken und zu spüren, was diese Form der heilenden Medizinpflanze im eigenen Körper macht. Wir beginnen uns mit uns selbst zu verbinden. Ein paar Minuten in Meditation, Hineinspüren in den eigenen Körper und Atemrhythmus. Eine Chakren-Meditation ergänzt unsere Praxis, die Energie beginnt zu fließen. Bei jedem einzelnen von uns, doch auch innerhalb der Gruppe.

Gib ab, was du loslassen moechtst.

Nimm auf, was du integrieren moechtest.

 

Hineinspüren, verbinden und zuhören in der Stille ist der Schlüssel zu dem, was dein Herz dir sagen möchte. Die Antworten liegen bereits in dir. Erst wenn du dich frei machst, von all dem was du dir aufgebürdet hast, erst wenn du dich trennst von deinem Ego-Verstand, erst wenn du dich für die Liebe entscheidest. Erst dann kannst du vorurteilsfrei beginnen auf die Energie zu vertrauen. Beginnen zu sehen. Beginnen die Möglichkeiten die dir gegeben werden, wahrzunehmen.

Die Gruppe stimmt gemeinsam ein Mantra an. Begleitet von der Ukulele und Rasseln verbinden sich die Klänge zu einem harmonischen und sehr weichen Gefühl. Der Kopf wird ruhig und frei, viele Dinge die bis zu diesem Moment für ein Durcheinander der Gedanken gesorgt haben, lösen sich auf. Klarheit. Ich finde Antworten auf meine Fragen, in Leichtigkeit. Dinge in meinem Kopf fügen sich, so einfach als wäre es schon immer so gewesen. Mein Körper möchte sich bewegen. Wir stehen auf, schließen die Augen und geben uns hin. Musik ertönt im Hintergrund. Die Bewegung geschieht von selbst. Die Energie meines Körpers nimmt zu, ganz sanft und doch sehr kraftvoll. Wie eine Welle fließt sie hindurch. Meine Arme, meine Beine, mein Rumpf und mein Kopf beginnen einem ganz natürlichen Fluss von Schwingung zu folgen. Rhythmisch, wild, friedlich, weiblich, männlich. Alles in mir verbindet sich zu einem großen Ganzen. Manchmal möchte ich klein sein, manchmal ganz groß. Manchmal möchte ich ruhig sein, manchmal ganz laut. Manchmal möchte ich offen sein, manchmal ganz für mich allein. 

Mein Brustkorb öffnet sich, mein Herz macht sich bemerkbar. Es schreit nach Weite, Freiheit und dem Gefühl die Liebe teilen zu wollen. Wir bewegen uns im Raum. Begegnen uns mit Blicken, einmal ganz kurz, das nächste mal länger. Wir bleiben stehen, teilen Berührung. Achtsam und wertschätzend, wertfrei. Ohne Erwartung, einfach nur geben. Und nehmen, wenn wir wollen. Ohne das Gefühl, etwas zurückgeben zu müssen. Beides sind Geschenke die verbinden. Sich fallen lassen, und helfen wieder aufzustehen. Füreinander da sein, in einem geschützten Rahmen voller Sanftmut und Mitgefühl. Loyal und demütig.

Die Musik wird schneller und etwas lauter. Die Dynamik des Körpers folgt.

Kraft. Staerke. Offenheit. Le ben. Mut. Frieden. Leichtigkeit. Freude. Erfuellung. Emotionen. Entwicklung. Schwingung. Wandel. Transformation.

Ich bewege mich durch den Raum und kann nicht mehr aufhören zu strahlen. Das Licht in mir ist erwacht, der Körper ruhelos. Die Kontrolle habe ich abgegeben, im Vertrauen. Alles darf sein. Intuitiv reagieren meine Zellen auf das was um sie herum passiert. Verschmelzen zu einer Symbiose. Mein System ist im Sein, im Hier und Jetzt. Nur der Moment zählt und möchte gelebt werden. Die Liebe überwiegt und genießt. Loslassen. Hingeben. 

Alles um mich herum erwärmt sich. Der Raum in dem ich mich befinde wird immer wärmer. Mein Herz wird weiter, es scheint als sei es aus einem sehr langen Schlaf erwacht und nimmt nun all das auf, was es zuvor verwehrt hat. Es dehnt sich aus, macht sich groß. Gewinnt an Selbstvertrauen, Sicherheit, Stolz, Schönheit. Ich spüre die Kraft die da aus meiner Körpermitte kommt. Nehme die Verbindung auf und speichere sie ab. Ein schönes Gefühl. Wohlig. Nur wir zwei, ganz für uns allein. Einheit. 

Die Musik wird leiser, ich lege mich auf den Boden. Spüre meinen Atem. Einatmen, mein Brustkorb hebt sich, Lebenskraft strömt in meinen Bauch. Ausatmen, mein Brustkorb senkt sich, meine Lebensenergie fließt hinaus. Tauscht sich aus, durch neue, frische Luft. Neue Energie. Pranayama. Zusammenführung von Körper, Geist und Seele. Eins sein. Verschmelzen.

Frieden ist im Innen.

Gibt es etwas, was dich nach diesem Erfahrungsbericht ruft? Spürst du das Bedürfnis, ebenfalls an einer solchen Zeremonie teilzunehmen? Sei mutig und öffne dich. Cacao wird dich finden, wenn du bereit bist.

Cacao bringt uns Zugang zu unserer metaphysischen, spirituellen Ebene. Sie hilft uns, Einsichten, Ideen und Visionen zu öffnen. Wir spüren die Liebe. Die Verbindung. Alles ist eins. Wir erkennen das große Ganze, erkennen die kosmischen Zusammenhänge. Wir erinnern uns wieder, wer wir sind. Unser energetisches Herz öffnet sich.

Cacao ist ein absolutes Superfood auf der physischen Ebene. Es enthält Magnesium, Zink und Antioxidantien. Daher ist für eine Zeremonie ausschließlich unbehandelter, roher Cacao geeignet. Biologisch angebaut und fair gehandelt. In Cacao ist das Glückshormon Serotonin enthalten, und weiterhin Tryptophan. Dies regt die körpereigene Produktion von Serotonin an und verringert so Stress und Angst auf psychischer Ebene. Auch „the bliss chemical“, das sogenannte Anandamid, wurde in Cacao gefunden…

…das Molekuel der Glueckseligkeit.

Cacao-Zeremonie. Öffne dein Herz.

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Ätherische Öle – entdecke die Kraft der Pflanzen

Ätherische Öle – entdecke die Kraft der Pflanzen

Hast du schon einmal bemerkt, wie wunderbar intensiv frischer Rosmarin, Thymian, Lavendel oder Pfefferminze riechen wenn du sie in der Natur entdeckst?

Atme einmal tief durch und spüre, wie wohltuend die ätherischen Öle auf deine Seele wirken. Sie werden vor allem in Blättern, Blüten und Schalen von Pflanzen produziert und im Gewebe gespeichert. Doch diese Pflanzen bringen nicht nur den angenehmen Duft mit, sondern sie besitzen eine unglaubliche Kraft dir deine natürliche Ausstrahlung wiederzugeben und dich bei seelischen und psychischen Themen im Alltag zu unterstützen. Sie können dir helfen, deine verfügbare Energie zu steigern, deine Ernährung sinnvoll zu ergänzen oder sogar dein Gewicht in den Griff zu bekommen. Auch deine Haut wird einen Nutzen davon tragen, so kannst du sie mit den Ölen verwöhnen und für einen strahlenden Teint, glänzendere Haare und ein wunderschönes Hautbild sorgen. Sie können dein ganzheitliches, körperliches Wohlbefinden steigern und dir helfen, den Herausforderungen des Alltags gerecht zu werden. Ebenso haben sie eine positive Wirkung auf dein Gefühlsleben und helfen dir, ein tiefes spirituelles Bewusstsein zu erlangen.

Ätherische Öle gelangen relativ leicht beim Hautkontakt oder beim Einatmen in den Blutkreislauf und das Gewebe. Beim Schlucken wird ein Teil der Wirkstoffe über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen, größtenteils gelangen sie aber über die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf. Sie beeinflussen den gesamten Organismus: Über die Sinneszellen der Nase gelangen die Duft-Informationen in das Gehirn. Nach der Aromatherapie üben die Düfte Einfluss auf die Gefühle, das vegetative Nervensystem, die Hormon-Produktion oder das Immunsystem aus.

Achte daher darauf, wie deine Öle hergestellt werden und ob sie naturbelassen hergestellt werden. Naturbelassen bedeutet, dass sie direkt aus der eigenen Stammpflanze gewonnen werden. Ein wichtiges Merkmal ist auch das Pflanzenteil, aus dem das Öl gewonnen wurde (Wurzel, Blätter, Blüte, Holz, Frucht etc.). Es sollte sich um 100% reines ätherisches Öl handeln, nur so kann eine heilende Wirkung erwartet werden. Ätherische Öle von guter Qualität werden aus Wildsammlung oder aus Pflanzen von kontrolliert biologischer Erzeugung gewonnen. Diese Informationen kannst du bei einem guten Öl dem Beipackzettel oder dem Qualitätssiegel entnehmen. 

Die Öle sollen nicht pur in direkten Kontakt mit Haut und Schleimhäuten kommen. Sie können sehr stark reizen und sollten daher immer verdünnt angewendet werden. Auch die Dosierung sollte vorsichtig gewählt werden, da zu hohe Konzentrationen zu Reizungen und Kopfschmerze führen können.

Die Kraft der Pflanzen unserer Natur ist nicht zu unterschätzen.

Du kannst die Öle in Duftlampen verwenden, oder inhalieren. Weiterhin kannst du sie zur Massage und Hautpflege nutzen, als Badezusatz oder Mundspülung. Innerliche Anwendung ist durch einnehmen möglich, oder du verfeinerst beispielsweise einen Smoothie oder ein Gericht mit einem ätherischen Öl.

 

In den kleinsten Dingen zeigt die Natur die allergroessten Wunder.

Nachfolgend liste ich dir ein paar Öle auf, die dich im Alltag in verschiedenen Themen unterstützen können:

Antibiotische, desinfizierende Wirkung: Lavendel, Nelke, Salbei, Eukalyptus, Teebaumöl, Kamille.
Verdauungsfördernde Wirkung: Kümmel, Majoran, Zimt
Bei Erkältungen: Fichte, Eukalyptus, Minze
Schmerzstillend Wirkung: Pfefferminze, Kamille, Bergamotte, Gernanium
Krampflösende Wirkung: Lavendel, Melisse
Mückenschutz: Citronella, Eukalyptus, Teebaumöl

Folgende Düfte wirken sich positiv auf das Wohlbefinden und deinen Gemütszustand aus oder fördern die Konzentration:

Beruhigend: Rosmarin, Fichtenadeln, Thymian, Citronella, Muskatnuss
Stimmungsaufhellend: Rose, Geranium, Lemongras, Mandarine
Aktivierend: Muskatnuss, Rosmarin
Konzentrationsfördernd: Eukalyptus, Rosmarin, Lemongras.

Du entdeckst ein Thema, in dem du dich wiederfindest? Dann probier doch einfach mal eins dieser Öle aus und nimm dessen Wirkung auf dein Thema wahr. Sicherlich kann es dir gut helfen, wieder in Einklang und Balance zu kommen und so ein angenehmes Gefühl zu erfahren. Ich wünsche dir viel Spaß bei diesem Abenteuer der Sinne.

 

Die Natur ist die beste Apotheke.

Cacao-Zeremonie. Öffne dein Herz.

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Achtsamkeits-Impuls / Abendrituale

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Wie Meditation dir hilft, deinen Fokus zu finden.

Wie Meditation dir hilft, deinen Fokus zu finden.

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Suchst du neben deiner Achtsamkeitspraxis eine weitere Möglichkeit, Ruhepausen in deinen Alltag einzubauen? Eine Möglichkeit zu finden, deine kognitiven Fähigkeiten zu verbessern, dein Gedächtnis zu trainieren, dein kreatives Denken zu erweitern und Informationen besser zu verarbeiten? Vielleicht möchtest du auch neue Ideen für ein Thema in deinem Leben entwickeln, dir deiner Emotionen bewusster zu werden und somit Stress und Angst reduzieren oder gar dein Immunsystem stärken. Meditation wird seit Jahrtausenden genau dafür genutzt. Es gibt eine große Vielfalt an Übungen, die du einfach anwenden und für kurze Zeiten während des Tages durchführen kannst.

Quiet the mind and the soul will speak.

Meditation hat ihren Ursprung im Buddhismus und Hinduismus, den alten Religionen Indiens. Diese althergebrachte Technik wird bis in die heutige Zeit vermittelt. Teilweise noch in alter Tradition gelehrt, teilweise neu gestaltet und von der modernen Psychologiebewegung inspiriert weitergegeben. Es gibt viele verschiedene Stile und Techniken, die du ausprobieren kannst. Ich werde dir im Laufe des Beitrags einige davon vorstellen. Alle Meditationen sind eine Methode, um den Geist zu kontrollieren und ein erweitertes Bewusstsein zu gewinnen. Wenn du regelmäßig meditierst, wirst du feststellen dass sich deine Konzentration verbessert. Sie fördert deine emotionale Stabilität und hilft dir, klarer zu denken. Langfristig ist es sogar möglich, dass du deine Lebensweise transformierst und deine Haltung gegenüber der Welt veränderst.

Meditation ist ein Training für Körper und Geist. Während einer Meditation nimmst du dir Zeit, Ablenkungen zu widerstehen und deinen Geist zu fokussieren. Es geht ums erforschen und beobachten, wertfrei und ohne Ziel. Lasse den Gedanken los, dass bei der Meditation etwas passieren soll. Und lasse den Gedanken los, dass bei der Meditation nichts passieren soll. Denn damit blockierst du dich. Übe dich in Geduld und Neugier, auf das was passiert und öffne dich für Möglichkeiten. 

Nimm an, was ist. Akzeptiere die Erfahrung, die du mit Meditation machst. Versuche nicht, sie zu kontrollieren, zu verändern oder mental davor zu fliehen. Sei freundlich zu dir selbst und verurteile dich nicht, für die Dinge die nicht so sind, wie du sie dir vorstellst. Beobachte stattdessen, und bringe dich liebevoll wieder auf deinen Pfad zurück. Lasse all dein zielgerichtetes Denken los. Du kannst vorher nicht wissen, was passiert. Lass es einfach geschehen. Bewerte nicht. Lasse die Illusion los, dass es eine bestimmte Richtung zu geben hat. Lasse den Wunsch los, etwas zu erreichen oder irgendwohin zu gelangen.

Atme und lass sein.

Suche dir einen schönen, friedlichen Ort. Einen Ort den du magst und an dem du wenn möglich regelmäßig meditieren kannst. Einen Ort mit Tageslicht, an dem du Ruhe findest. Öffne wenn möglich das Fenster und achte darauf, dass der Platz eine angenehme Temperatur hat. Beseitige alle störenden Dinge. Schalte dein Handy auf lautlos und den TV und das Radio aus. 

Setze dir kleine Ziele. Beginne beispielsweise mit zwei mal fünf Minuten Meditation in der Woche. Wenn du das gut in deinen Alltag integrieren kannst und mehrere Wochen mit Leichtigkeit durchführen konntest, verändere den Rhythmus auf drei mal fünf Minuten in der Woche. Überfordere dich nicht. Mache dir eine Erinnerung, die dich an deine persönliche Ruhepause erinnert. Sei dankbar dir selbst gegenüber. Eine solche Praxis einzuführen erfordert Selbstdisziplin, auf die du sehr stolz sein kannst!

Finde eine Position, in der du stark und stabil bist. Du solltest dich entspannt genug fühlen, um diese länger zu halten und dabei wachsam zu sein. Probiere aus, ob eine Position im Sitzen, Liegen oder Stehen die angenehmste für dich ist. Wichtig ist, dass dein Rücken aufrecht ist, damit du deine Konzentration bewahren kannst. 

Nachfolgend stelle ich dir ein paar Meditationsübungen vor, die du ausprobieren kannst, um herauszufinden, welche zu dir passt.

 

Reise durch den Körper – eine klassische Meditationstechnik aus der buddhistischen Tradition.

Finde eine bequeme Position und schließe deine Augen. Atme tief ein und aus, lasse alles los was vor diesem Moment passiert ist. Richte nun deine Aufmerksamkeit auf deine Zehen. Achte auf jede Empfindung: Schwere, Leichtigkeit, Kälte, Wärme. Nimm wahr ohne zu bewerten oder den Versuch, die Situation zu verändern. Konzentriere dich dann auf deine Fußsohlen und achte auch hier wieder auf jede Empfindung. Danach gehe mit deiner Aufmerksamkeit weiter, zu den Seiten und Oberseiten deiner Füße. Wandere so durch deinen gesamten Körper, Stück für Stück in deinem eigenen Tempo. Bis hinauf zum Scheitel. Werde dir danach der Gesamtheit deines Körpers als Ganzes bewusst, bevor du die Meditation beendest. Nimm dieses Bewusstsein für deinen Körper mit, wenn du langsam aus der Meditation rausgehst. Nutze die folgenden zwei Minuten um dankbar zu sein, bevor du dich wieder deiner nächsten Tätigkeit zuwendest.

Gedanken als Wolken – gewinne Distanz zu deinen Gedanken.

Finde eine bequeme Position und schließe deine Augen. Komme in den gegenwärtigen Moment und spüre deinen Körper, so wie er jetzt gerade ist. Konzentriere dich nun auf das Kommen und Gehen deines Atems. Du kannst dich auf den Luftstrom an deinen Nasenlöchern orientieren oder auf das Heben und Senken deiner Bauchdecke. Widme nun die Aufmerksamkeit deinen Gedanken. Lasse sie fließen. Vielleicht merkst du dann, dass es keine Gedanken gibt auf die du dich konzentrieren musst. Lasse zu, dass sich dein Gehirn gerade mit einem aktuellen Thema beschäftigt. Nimm es an und versuche nicht, es zu verändern. Beobachte einfach, dass da Gedanken sind. Dass sie kommen und wieder gehen. Dass er verschwindet, wenn du deine Aufmerksamkeit auf ihn richtest. So dass Platz für einen neuen Gedanken entsteht. Sei einfach der Beobachter dessen, was passiert. Du kannst dir deine Gedanken auch als Wolken vorstellen, die über den Himmel ziehen. Sieh zu, wie diese vielleicht ihre Form verändern, wenn sie kommen und gehen. Lenke nun deine Aufmerksamkeit kurz zurück auf deinen Atem und schließe dann die Meditation ab.

Kerzenflammenmeditation – beruhige dein System.

Dunkel den Raum ab und stelle eine Kerze vor dir auf den Tisch, etwa auf Augenhöhe. Zünde diese an und setze dich ca. 1 Meter von der Kerzenflamme entfernt in eine bequeme Position. Schaue nun ohne zu blinzeln in die Kerzenflamme und halte deinen Blick für längere Zeit auf einem Teil der Flamme. Sei liebevoll zu dir selbst, auch wenn es nicht gleich zu Beginn klappt. Sei geduldig und wertfrei, mit dem was passiert. Nimm die Meditation immer wieder auf, selbst wenn du zwischendurch mit deinem Blick abwanderst. Bleibe ruhig und bewege dich nicht, auch wenn dein Geist versucht dich abzulenken. Komm immer wieder zurück zu der Flamme. Nach und nach wirst du spüren, dass dies eine sehr beruhigende Erfahrung ist. Wenn deine Augen ermüden, schließe sie. Solltest du vor deinem inneren Auge noch immer eine Kerzenflamme sehen, so halte diesen Blick. Wenn es anfängt schwächer zu werden, öffne deine Augen langsam und blicke wieder auf die Kerze. Schenke aufkommenden Gedanken keine Aufmerksamkeit und führe die Meditation für ca. 10 Minuten durch. Verabschiede dich dann langsam von dem Licht und kehre mit deiner Aufmerksamkeit in den Raum zurück. Gib dir Zeit, das Bild zu verabschieden und gewöhne dich langsam wieder an deine Umgebung.

Meditation.

Because some questions cannot be answered by google.

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Achtsamkeits-Impuls / Abendrituale

Achtsamkeits-Impuls / Abendrituale.

Was denkst du – was passiert, wenn du alle Reize, Eindrücke, Sorgen und anstrengenden Momente des Tages abends mit ins Bett nimmst? Richtig. Sehr wahrscheinlich hast du dann eine unruhige Nacht. Deine Gedanken hören nicht auf in Bewegung zu sein, schlängeln sich unaufhaltsam durch deinen Kopf. Du liegst im Bett herum, schaust immer wieder auf die Uhr und kannst nicht einschlafen. Wenn du es dann geschafft hast die Augen zu schließen und einzuschlafen, reagiert dein Körper mit wälzen, schwitzen, rastlos sein. Vielleicht nimmst du deiner nächtlichen Begleitung den Platz weg, legst dich auf deine Katze die dich daraufhin ärgerlich anknurrt oder du wachst morgens mit den Füßen am Kopfteil deines Bettes auf. Und selbst wenn die Anzeichen für eine unruhige Nacht nicht ganz so heftig waren, so kann es durchaus sein, dass du morgens das Gefühl hast, du wärst die ganze Nacht wach gewesen. Dies wirkt sich dann wiederum auf deinen Aufwachmoment aus und zieht sich womöglich durch deinen gesamten Tag. Wie ich euch im letzten Blogbeitrag schon mitgeteilt habe, können wir neben Positivspiralen auch Negativspiralen erschaffen. Und das funktioniert manchmal schneller als uns bewusst ist.

Wusstest du, dass du bereits ein digitales Tagebuch schreibst?

Wie wäre es also wenn du ein kleines, persönliches Abendritual einführst? Zeit für dich alleine. Zum abschalten, runterkommen, ganz Du selbst sein. Eine Sache die dir hilft, die Erlebnisse des Tages beiseite zu schieben, dich zu sortieren, eine Verbindung zu deinem Körper aufzubauen. Ins Fühlen zu kommen. Raus aus dem automatischen Prozess des Tages, raus aus dem rationalen Denken. Rein in die Stille, die Ruhe in Dir. Rein in deine Mitte. Dorthin wo du deine Energie bündelst, dorthin wo du die Möglichkeit hast, dich zu sammeln. An einen Platz, der gehegt und gepflegt werden möchte. Der angeschaut und beobachtet werden möchte. Ein Platz, an dem die Sonne scheinen darf. Und selbst wenn momentan ein paar graue Regenwolken oder Nebel die Sicht versperren, oder ein kalter Wind weht, so ist es doch möglich wieder Licht hineinzubringen. Ein Licht, eine Wärme, die dir Sicherheit gibt. Die dich auftanken lässt.

Selbst wenn es im Aussen turbulent wird, so darfst du im Inneren ganz ruhig bleiben.

Vielleicht hast du jetzt schon ein Bild im Kopf, von diesem wunderbaren Ort. Und du fragst dich, wie du es schaffen kannst, dorthin zu gelangen und dauerhaft Kraft aus diesem Ort zu schöpfen.

Zunächst möchte ich dir noch ein paar Vorteile aufzeigen, die es langfristig mit sich bringen wird, wenn du dich um deinen ganz persönlichen Kraftort kümmerst.

Sicherlich weißt du, wie wichtig es ist einen Ausgleich zu unserem oft schnelllebigen Alltag zu schaffen. Möglichkeiten zu finden, Blutdruck, Puls und Gedanken runterzufahren. Dies wird dich langfristig zu mehr Gelassenheit im Umgang mit stressigen Situationen bringen. Du kannst lernen, den Moment und dich selbst besser wahrzunehmen. Du kannst lernen, dem Ruheort in dir mehr Aufmerksamkeit und Wahrnehmung zu schenken, indem du dich bewusst mit deinem Körper verbindest. Das wird dir helfen, lange körperlich und geistig fit zu bleiben. Gesunde Rituale bringen Ordnung, Ruhe und Klarheit in dein Leben, sie verbessern deine Lebensqualität.

Einige Dinge tun wir bereits jeden Tag, ohne groß darüber nachzudenken. Essen, Arbeiten und schlafen zum Beispiel. Ebenso können wir uns aneignen, gesunde Auszeiten zu nehmen, ohne irgendwann mehr groß darüber nachdenken zu müssen.

Reduziere die Zeit, in der du dich ablenken laesst.

Ein Ritual ist eine gesunde Gewohnheit für deine Seele. Es gibt deiner Seele eine Heimat. Gesunde Gewohnheiten für dein Denken, Fühlen, Wollen und Entscheiden. Rituale geben dir Sicherheit, weil sie dir nach einiger Zeit vertraut sind. Geh auf Entdeckungstour – sei gespannt auf ein Abenteuer. Entdecke und pflege neue Gewohnheiten und erfahre eine neue, bunte Welt! Alltagsrituale können auch bei psychosomatischen Krankheiten eine wichtige Rolle spielen. Denn sie steigern deine Achtsamkeit und führen dazu, dass du eine innere Ausgeglichenheit entwickelst.

Heute möchte ich dir fünf kleine Abendrituale vorstellen, die du in wenigen Minuten deiner wertvollen Zeit am Abend vor dem Schlafengehen einbauen kannst.

Nimm dir nicht zu viel vor. Für den Anfang genügt es, wenn du mit einer Kleinigkeit anfängst und diese regelmäßig machst. Dabei ist egal, ob es einmal am Tag oder einmal in der Woche ist. Wichtig ist, sie zu wiederholen und dich wohl dabei zu fühlen. Dies sind deine persönlichen Auszeiten, die Spaß machen sollen. Die du genießen darfst. Ohne Druck und ohne Gefühl der Verpflichtung. Mach dich frei und sei ehrlich zu dir selbst.

Zeit die wir uns nehmen ist Zeit, die uns etwas gibt.

Gedanken loslassen

Finde ein schönes Notizbuch, dass du zu deinem 5-Minuten-Tagebuch machst. Richte dir vor dem Schlafengehen nur diese fünf Minuten ein, um etwas in dein Büchlein zu schreiben. Das können die Erlebnisse des Tages sein, die du reflektierst. Das können Gefühle sein, die über den Tag verteilt bemerkt hast. Das können fünf Minuten voller Dankbarkeit sein oder aber ein paar Zeilen zu deinen Zielen und Träumen. Sei kreativ! Spüre einfach mal rein, was da so kommt, ohne groß darüber nachzudenken. Du wirst überrascht sein.

Eine warme Tasse Tee trinken

Bereite dir eine warme Tasse deines Lieblingstees zu. Vielleicht warst du im Urlaub in einem sonnigen Land und hast dir einen leckere Teesorte mitgebracht. Oder ein lieber Mensch hat dir einen Tee geschenkt. Oder aber du nutzt die Zeit des frühen Abends um bewusst in das Teegeschäft deines Vertrauens zu gehen und dir deinen Lieblingstee auszusuchen. Einen Tee für deine eigene kleine Auszeit. Du könntest darauf achten dass dieser Tee biologisch angebaut wurde, und ein paar Zutaten enthält die du noch nie vorher ausprobiert hast. Trau dich! Sei mutig und genieße das kleine Abenteuer.

4-7-8 Atemtechnik

Positioniere deine Zunge so, dass die Zungenspitze den Gaumen gleich über den Vorderzähnen berührt. Die Zunge bleibt nun während der gesamten Übung dort liegen. Schließe deinen Mund und atme langsam durch die Nase ein. Zähle dabei im Kopf bis vier. Halte deinen Atem an und zähle im Kopf bis sieben. Atme nun hörbar durch den Mund aus und zähle dabei bis acht. Wiederhole die Atemübung vier Mal.

Entspannte Musik hören

Hörst du gerne Musik? Vielleicht magst du heute Abend Mal ein paar neuen Stücken lauschen. Wie wäre es mit klassischer Musik, zum Beispiel Pianomusik? Oder Meditationsmusik? Musik ohne Text eignet sich hervorragend um Abends vor dem Einschlafen beim Stressabbau zu unterstützen. Deine Gedanken werden nicht mit weiteren Wortschnipseln konfrontiert sondern können zur Ruhe kommen. Atmung, Puls und Hirnaktivitäten fahren herunter und du kannst durch die Musik besser entspannen.

Ein gemütlicher Spaziergang an einem lauen Sommerabend

Hast du dich heute schon achtsam bewegt? Hast du mal darauf geachtet, wie dein Fuß den Erdboden berührt, ob deine Hüfte und dein Oberkörper in Leichtigkeit mitschwingen? Ob dein Rücken gerade ist oder ob deine Schultern nach vorne hängen? Schlüpf in deine Schuhe oder nutze den lauen Sommerabend um eine kleine Barfußrunde auf der nächstgelegenen Wiese zu laufen. Wie fühlt sich das Gras unter deinen Füßen an? Zeigt sich die Sonne noch am Himmel und schenkt dir ein paar warme Sonnenstrahlen? Nimm diese ganze Energie auf, und sei dankbar für das was die Natur dir schenkt.

Geh einmal im Jahr an einen Ort, an dem du noch nie warst. Und sei er in dir selbst.

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Finde deine eigene Wahrheit.

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Finde deine eigene Wahrheit.

Stell dir folgende Situation vor: Du triffst unterwegs deinen Nachbarn, er wohnt gegenüber von deinem Haus. Er begrüßt dich schon von weitem. Er sieht sehr erholt aus und strahlt über das ganze Gesicht. Du fragst ihn warum er so gut drauf ist und er erzählt dir von einem Ort, unweit von eurem Wohnort. Er hat dort ein paar Tage seines Urlaubs verbracht, war viel spazieren und hat die Natur genossen. Du bist begeistert! Du möchtest auch gerne zu diesem Ort fahren um dort ein paar erholsame Tage zu verbringen. Du fragst ihn, wo genau dieser Ort ist. Er erklärt es dir ganz genau und betont immer wieder, es sei gar nicht weit von hier. Du freust dich über diese Information und malst dir schon im Geiste aus, dass du am Wochenende dorthin fahren wirst. Wenn es doch so nah an eurem Wohnort liegt ist es ja für einen Kurzurlaub perfekt geeignet. Als du zuhause ankommst, checkst du Google Maps um dir die Route anzuschauen. Der Routenplaner zeigt dir eine Fahrtstrecke von 2 Stunden an und du denkst „Das ist aber ganz schön weit weg!, mein Nachbar hatte Unrecht!“. Würde eine neutrale Person euch dazu befragen, wie lange die Strecke sei, würde dein Nachbar sagen, sie sei kurz. Und du würdest sagen, sie sei lang.

Das Gegenteil von dem was du weisst ist ebenfalls wahr.

Unser Verstand ist nicht dafür ausgestattet, zwischen Wahrheit und Unwahrheit zu unterscheiden. Unserem Verstand geht es nur darum, Recht zu haben und zu überleben. In richtig oder falsch zu kategorisieren. Jemand der genau das Gegenteil glaubt, könnte also auch recht haben.

Mit diesem einfachen Beispiel möchte ich dir zeigen, dass jeder Mensch seine eigene Wahrheit hat. Es ist die Wahrheit, die er mit seinen eigenen Augen sieht. Wir neigen dazu, Klarheit über die Dinge bekommen zu wollen, und bilden daher eine Meinung, ein Urteil. Diese Meinung definiert unser Thema, was es uns wiederum leichter macht, es zu kommunizieren und einen Standpunkt zu vertreten. Durch die Meinung die wir bilden, fangen wir an zu bewerten. Unser Verstand fällt dieses Urteil, um sich selbst recht geben zu können. Durch unsere Bewertung bauen wir eine Erwartungshaltung auf. Und wenn diese Erwartungshaltung von unserem Gegenüber nicht erfüllt wird, sind wir oft verletzt. Ein Kreislauf.

Es gibt heutzutage jede Menge Theorien darüber, was Richtig und was Falsch ist. Wir definieren was Gut und Böse ist. Doch auch wenn wir davon überzeugt sind, dass das was wir denken und empfinden, die Wahrheit ist, so ist es doch nur unsere alleinige Wahrheit. Wir ändern unsere Meinungen und Überzeugungen je nach Umstand, Ort und Zeit. Das Leben verläuft mit Hochs und Tiefs – das zeigt uns, dass wir lebendig sind. Wir haben Emotionen und Werte die uns leiten. Unsere Stimmung und unsere Gefühle prägen unsere Wahrnehmung und unser Denken. Und so verändert sich auch unsere Wahrnehmung mit allen Eindrücken die wir aufnehmen und allen Erfahrungen die wir täglich machen.

Die Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters.

Schauen wir uns zunächst mal die Unwahrheit an. Unwahrheit ist eine Ansammlung von Gedankenschnipseln unseres Verstandes, die jederzeit veränderbar sind. Wenn wir uns wünschen, dass Dinge anders wären, dann ist das Unwahrheit. Wenn wir uns einen anderen Job wünschen, weil wir glauben dass wir dann glücklicher sind. Wenn wir uns eine andere Wohnung wünschen, weil wir glauben dass wir uns dann wohler fühlen würden. Wenn wir uns einen Partner wünschen, weil wir glauben dass wir nur zu zweit glücklich sein können. Das alles ist Unwahrheit. Die Wahrheit ist eine andere. Wichtig zu wissen ist, dass wir unsere Wahrheit selbst erkennen dürfen. Kein anderer wird es für uns tun.

Es ist, wie es ist.

Menschen, die behaupten die eine Wahrheit erfahren zu wollen, meinen dies nur zu einem kleinen Teil wirklich so. Der übrige Anteil will nicht die Wahrheit erfahren, sondern möchte lediglich in eigenen Glaubensüberzeugungen bestätigt werden. Der Verstand mag nicht begreifen, dass es keine absolute Wahrheit gibt. Sobald eine Wahrheit von einem Wesen wahrgenommen wird, ist sie bereits verzerrt. Die eigene Perspektive hat Einfluss genommen und diese Wahrheit geformt.

Du fragst dich, was das Ganze mit Achtsamkeit zu tun hat?

Wie wäre es, wenn du einmal versuchst eine Haltung anzunehmen, die frei von einem Anspruch an Wahrheit auskommt? Hierbei geht es nicht darum, deine Werturteile aus deinem Leben zu verbannen. Es geht darum, zu beobachten, sich ihrer bewusst zu machen und sie sein zu lassen. Höre aufmerksam zu, was dein Gegenüber dir mitteilt und beobachte achtsam, wie deine Gedanken dazu sind. Du bist nicht dein Verstand. Doch dein Verstand steht der Beobachtung zu Verfügung wenn du bereit bist, bewusst zu sein. Versuche anzunehmen, was da kommt. Versuche anzuerkennen, was da ist. Und versuche wertzuschätzen, was wertgeschätzt werden möchte. Das ist der Schlüssel zu Verständnis, Demut, Bescheidenheit, Geduld und Vergebung.

Frage dich: was ist meine Wahrheit? Meine eigene, ganz persönliche Wahrheit? Ist das wirklich wahr, für mich?

Komme in dein Herz, beginne zu fühlen. Sei mutig und vertraue, bekenne dich zu deiner eigenen Wahrheit und richte dich nach ihr aus. Denn so beginnst du, persönliche Verantwortung zu übernehmen. Übe dich in selbstoffenbarender Wahrheit, die einladend, direkt und offen ist. Sie ist nicht gegen irgendwas, überredet nicht, verletzt nicht und strebt nicht nach Beliebtheit. Gib die Suche nach „der“ Wahrheit auf, befreie dich davon mit anderen Menschen einer Meinung zu sein. Entspanne dich, und mache dir klar, dass alle Wahrheiten nur relative Wahrheiten, nur Perspektiven sind. Nutze den Austausch mit anderen Menschen und ihren Perspektiven als ein Spiegel, um zum next Level deiner eigenen Wahrheit zu gelangen. Diese hilft dir zu einem vollständigen, authentischen Ausdruck deiner Selbst zu werden. Erlaube dir Entwicklung, Leichtigkeit, Fühlen.

Der Weg zur Wahrheit verlaeuft entlang radikaler Ehrlichkeit. Ehrlichkeit zu dir selbst.

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