Entdecke das Gute – wie Yoga Dir dabei helfen wird.

Entdecke das Gute – wie Yoga Dir dabei helfen wird.

Entdecke das Gute – wie Yoga Dir dabei helfen wird. 

Wie stehst du zu den Herausforderungen, die das Leben dir bringt? Nimmst du sie an oder versuchst du, ihnen aus dem Weg zu gehen? Widerstand wird zu größerem Widerstand und so wie die Aufwärtsspiralen und die guten Zeiten im Leben funktionieren, so funktionieren sie auch in die entgegengesetzte Richtung. Alles ist im Wandel, in Bewegung. Was kannst du also tun, um auf der Welle zu reiten, das Leben als Spiel zu betrachten und langfristig gesund zu bleiben? Welche Tools gibt es, die du ganz einfach nutzen kannst?

In diesem Interview mit Heike Adami sprechen wir über all diese Dinge. Warum der Atem nicht nur beim Yoga wichtig ist, sondern dich auch in deinem Alltag unterstützen kann. Wie du mit einfachen Atemübungen Stress und Anspannung aus deinem Körper ziehen kannst. Was es bedeutet, deine Verbindung deines Körper – Geist – Seele – Systems herzustellen und so nachhaltig glücklich durchs Leben zu gehen. Du möchtest wissen, warum Yoga und Coaching so eng mit einander verknüpft sind und was das mir auf meinem eigenen Weg gebracht hat? Du bist daran interessiert, was Yoga eigentlich bedeutet und wie du durch die Zeit auf der Matte mehr Lebensfreude in dein Leben ziehen kannst? In diesem Interview erzähle ich dir, was Yoga für Auswirkungen auf deine Gesundheit hat um ein abenteuerlich buntes Leben zu führen.

Interview *hier* anhören!

Heike Adami ist Autorin und Glückcoach und verbindet kreatives Schreiben mit literarischem Schreiben. Sie veröffentlichte insgesamt 5 Bücher: 3 Romane, 1 Journal/Workbook und 1 Zeitloskalender. Heike unterstützt dich, wenn du an einem Punkt stehst an dem du nicht weiter weißt. Sie ist da, wenn du kopfgesteuert durch den Alltag wandelst. Wenn dir dein Leben einen neuen Weg zeigt oder dein Körper dir bislang unbekannte Gefühle schenkt.

Im Moment bereitet Heike Adami einen Onlinekongress vor, der spätestens im Herbst ausgestrahlt wird. Hierbei geht es um das Thema „Neuropathische Veränderungen – Was nun? Was tun?“. Wöchentlich erscheinen dazu vorab Videos auf ihrem YouTubeKanal und in ihrer Facebookgruppe „Heike Adami – Get a better way“.

Du hast das Gefühl, du möchtest mehr erfahren? Alle Infos zu Heike und ihrer Arbeit findest du auf www.heikeadami.de.

Ich wünsche Dir viel Freude & eine bunte Zeit 🙂

 

Heike Adami

Autorin & Glückscoach

www.heikeadami.de

 

 

Beautiful things happen when you distance yourself from negativity.

Zusammenspiel von Körper & Seele

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Heute möchte ich dich mit auf eine Reise nehmen. Eine Reise aus meinem persönlichen Leben. Es geht um meinen Yogaweg. Dieser begleitet mich in allen Phasen meines Lebens, mal intensiver, mal weniger intensiv. Ich möchte meine Erfahrung mit dir teilen, um zu geben, mir und vielleicht auch dir etwas bewusst zu machen. Und dich zu ermutigen, falls du dich gerade in einer ähnlichen Situation befindest. Yoga ist für mich eine lebensbegleitende Praxis, die mich auf allen Ebenen im Alltag begleitet. Es geht für mich nicht nur um den sportlichen Aspekt, und auch nicht nur um den körperlichen. Es geht vielmehr um ein ganzheitliches Bewusstsein, eine Achtsamkeit die uns in erster Linie in der Verbindung mit uns selbst bestärkt. Aber auch in Themen wie Umgang mit anderen, Ernährung, Umweltbewusstsein und kollektive Energien.

Es geht um die westliche Definition von „Finden“, ums Loslassen, um das Gefühl des Leer seins und ums aufgeben. Ich spreche über Vertrauen, Liebe geben, Sein und Wandel. Leben ist Bewegung und so auch Yoga. Leben ist Bewusstsein und so auch Yoga. Leben ist das, was wir daraus machen und so auch Yoga. Es gibt kein schwarz oder weiß. Es ist bunt. Es gibt kein richtig oder falsch. Alles darf sein. Es gibt kein Bewerten. Denn ich respektiere dich so wie du bist, auch wenn ich deine Meinung nicht teile.

 

 

Yoga kam sehr schleichend in mein Leben. Es hat sich mir gezeigt ohne dass ich mir der Bedeutung dessen bewusst war. Zu dieser Zeit war ich abgetrennt von meinem Körper, hatte kein Gefühl dafür, was mir gut tut und was nicht. Ich habe viel Sport gemacht, viel zu viel. Weit über die gesunden Grenzen hinaus. Mit einer Motivation, die hinderlich statt förderlich war. Gesteuert vom Schönheitswahn, der uns in der Welt suggeriert wird. Wahrscheinlich wollte ich mich einfach nur fühlen, und habe deshalb nicht gemerkt was ich meinem Körper antue. Training fünf Mal die Woche war normal. Also war es kein Problem, auch noch Yoga zu machen. Mit einer DVD vor dem TV begann ich, die Körperübungen zu wiederholen. Ich wollte gut sein, doch fühlte mich oft nicht ausreichend. Mein Ziel war, möglichst schnell möglichst weit zu kommen. Mein Körper reagiert auf Fitness recht schnell und so konnte ich bereits nach kurzer Zeit die Erfolg sehen. Meine Oberarme waren formschön trainiert und auch mein Bauch begann sich zu verändern. Doch das war nur der äußere Blick. Innerlich sah es anders aus. Die Jahre zogen ins Land und meine Yogapraxis begleitete mich mal mehr, mal weniger. Ich begann Yogakurse zu besuchen, konnte mich jedoch nicht richtig für die Energie der Gruppe öffnen. Meine eigene Energie befand sich auf einem sehr schwachen Level. Ich steuerte durch mein Leben und versuchte eigentlich nur, zu überleben. Verrannte mich in unzähligen Dingen, die ich in meinen Alltag einbaute, nur um nicht genau hinzusehen. Krankheit entsteht immer aus dem Ungleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele. Dauerhaft vernebelt lebte es sich so ganz gut, zu groß war der Schmerz, der Wahrheit ins Auge zu sehen. Dann kam der Moment in dem das Leben mich kraftvoll darauf hinwies, eine Veränderung vorzunehmen. Knapp an einem Burn Out vorbeigerasselt, entschied ich mich, eine sechsmonatige Auszeit von meinem Job zu nehmen um in Asien zu reisen. Ich wollte mich finden. Auf Reisen lernt man viel über sich selbst, das wusste ich bis dahin. Also packte ich meinen Rucksack und flog nach Nepal. Während der Trekkingtour im Himalaya Gebirge stellte ich mich erstmals den wirklich wichtigen Fragen des Lebens. Schon mein Leben lang spüre ich, dass ich anders denke als die andern. Anders fühle. Mich anders verhalte. Mir andere Fragen über das Leben stelle und sie auch anders beantworte. Nun hatte ich viel Zeit, eine Verbindung zu mir aufzubauen. Auf dem oft steinigen, nebligen, windigen und hügeligen Weg des Annapurna Circuit, mit meinem 12 Kilo schweren Rucksack auf dem Rücken. 16 Tage lang in bis zu über 5.000 Metern Höhe. Hallo Leben! Hallo Fühlen! Hallo wach werden! Die Teile in mir lieferten sich ein Duell. Stehen bleiben oder weiter gehen. Nachgeben oder die Kraft aus den Herausforderungen die der Weg mit sich bringt ziehen. Tod oder Leben. Mein Kopf sagte: gib nicht auf. Mein Körper sagte: ich kann nicht mehr. Oft war es auch andersherum. Das Leben ist Balance, Dualität ganz neu entdeckt und im eigenen System gespürt. Nach der Tour wohnte ich zwei Tage lang in einem Ashram, das war die einzige Möglichkeit, Erholung zu finden. Nach zwei Monaten reiste ich nach Thailand und kaufte mir dort eine Yogamatte. Eine Kraft in mir hatte mich wieder dorthin zurückgeführt. Sie gab mir die Möglichkeit, meinen Raum auf der Matte wieder zu nutzen. Eine Verbindung zu Mutter Erde aufzubauen.

Yoga macht gluecklich. Und Yoga fordert dich.

Als ich nach 3,5 Monaten wieder in Deutschland ankam, warteten alle zurückgelassenen Päckchen mit meinen Themen auf mich. Keines davon hatte sich aufgelöst, keines davon hatte sich erledigt. So standen sie da, ordentlich verpackt und sehr geduldig, nun angesehen zu werden. Nutze Reisen für Veränderung, aber sei dir bewusst, dass du deine Themen mit dir trägst. Und nur wenn du bereit bist, hinzusehen, hast du die Möglichkeit für Heilung. Die Zeit die nun folgte forderte mich sehr, denn mein Umkreis war freudiger über meine Reise-Erfahrungen als ich selbst. Ich konnte es nicht fühlen. Ich empfand es als normal, nichts Besonderes. Die Buddhisten sagen, es gibt nichts zu finden. Sie sprechen von der Leerheit der Dinge und vom Nicht-Ich. Keine Existenz hat ein festes Selbst. Alles wandelt sich. Unser Selbst ist eine Sammlung von sich ständig verändernden, körperlichen und geistigen Bestandteilen, die gemeinsam unsere ebenfalls verändernde Identität ausmacht. Diesen Strom verknüpfen wir mit unserem Namen, unserem Körper, unserem Job. Wir erfinden Geschichten und eine fixe Persönlichkeit. Ein festes Ich. Doch wichtig zu wissen ist: wir können alles verändern. An jedem Ort, in jeder Zeit. Jeden Tag aufs Neue. 365 Tage lang. So werden wir frei von dem, was die Gedanken über uns und unsere Grenzen erzählen. Und können uns tragen lassen. Vertrauen. Die Kraft in mir machte sich wieder bemerkbar und ich spürte das dringliche Verlangen, eine Yogalehrer-Ausbildung zu machen. Also meldete ich mich kurzerhand für die Ausbildung Modul 1 und 2 an. Jeweils acht Tage Intensivkurs warteten auf mich. Aufstehen um sechs Uhr, erste Praxis von sieben bis acht. Danach Frühstück und wieder auf die Matte. Yogaphilosophie, Hatha- und Vinyasa-Yoga. Asanakunde für Anfänger und Mittelstufe. Alignment und Adjustment. Pranayamatechniken, Meditationstechniken. Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung. Energielehre. Yogacoaching. Achtsamkeitstraining. Mit den meisten dieser Themen hatte ich mich vorher nie beschäftigt. Theorie und Praxis den ganzen Tag. Nach dem Abendessen lernen, Texte zusammenfassen, Wiederholungen schreiben, Stunden konzipieren. Ich fühlte mich überfordert. Wieder einmal. Mein Anspruch an mich selbst war hoch. Ich machte mir Druck. „Ich mache doch nicht diese Ausbildung, um danach nicht auch etwas draus zu machen“. Noch immer war der Mehrwert der Praxis für mich selbst nicht bei mir angekommen, durfte ich doch so dankbar sein, dass ich mir dies ermöglichen konnte. Nach den beiden Modulen ging Yoga für ca. sechs Monate aus meinem Leben. Komplett, so dachte ich. Doch im Endeffekt war es nur die Praxis auf der Matte. Der Rest blieb. Ich begann endlich, mein Zeug aufzuräumen. Erst das materielle. Mein Keller, meine Wohnung, all den Krusch den ich über die Jahre angesammelt hatte. Danach die Substanz der Unwirklichkeit. Das Verhaftetsein an den Illusionen des Lebens. Ich öffnete meine Augen und begann zu sehen. Mir bewusst zu machen. Den Teil meines Verstandes zu erkennen, für den ich lieber nicht verantwortlich wäre. Meine Überzeugungen, Meinungen, Urteile und Vorurteile. Meine Programme und Strukturen, die ich mir aufgebaut hatte um einen Rahmen zu haben. Rahmen geben Sicherheit. Doch sie engen auch ein. Wir sind nicht unser Zeug, aber wir sind verantwortlich für unser Zeug. Wir dürfen beobachten was wir denken, fühlen, wie wir handeln. Einmal austreten aus diesem Konstrukt und von Außen auf unser System schauen. Darüber lernen, was wir sehen. Erkennen, dass wir nicht unsere Gefühle und unsere Gedanken sind. Wir sind einfach. Unsere Essenz ist. Es muss dafür nichts getan werden, wir sind einfach da. Ich brauche darüber keinen Glauben. Ich brauche über das Leben keinen Glauben zu haben. Denn mein Leben ist nur ein winzig kleiner Teil im Universum. Ein Teil, dem wir im Alltag oft so viel Bedeutung schenken. Indem wir uns darüber aufregen, dass das Wetter schlecht ist. Wir die Bahn verpasst haben oder heute morgen keinen Bock haben auf die Arbeit zu fahren. Das alles ist nichtig. Urteile, Glaubenssysteme, Drama, Schuld, Eifersucht, Rechtfertigungen und Polaritäten des Verstandes sind alles Teile der Opferstory in der wir uns befinden. Lass es los, denn es zieht dir Energie die du für weitaus spannendere Dinge in deinem Leben verwenden kannst. Ich begann Verantwortung zu übernehmen. Mich um meine Blockaden und Traumata zu kümmern. Meine emotionale und kausale Energieebene zu heilen. Zurückzuschauen, um zu verstehen. Meine Ahnenlinie zu betrachten, um in die Heilung der Themen zu gehen von denen ich schon lange gemerkt habe, dass sie nicht zu meinem aktuellen Leben gehören. Ich habe meinen Ängsten in die Augen geschaut, und Ping Pong mit meinem Ego gespielt. Ich habe dafür gesorgt, dass mit Yoga und Meditation meine Energien wieder fließen dürfen. Ich habe mich geöffnet, für das was das Leben mir schenkt und mich so weiter und weiter nach oben in eine höhere Schwingung bewegt. Meine Bewusstseinsfrequenz erweitert und meine Gefühlsfrequenz verändert. Um so vom Mangel ins Füllebewusstsein zu kommen. Um die volle Schöpferkraft zu entfalten. Statt Trennung durfte ich Verbindung spüren. Statt Scham, Schuldgefühl, Trauer und Angst durfte ich Mut, Neutralität, Akzeptanz und Einsicht spüren.

Alles ist moeglich. Wenn du losgehst.

Das folgende Jahr war geprägt von Selbstreflexion, Heilung und wachsen. Yoga begleitete mich einige Zeit, und einige Zeit nicht. Loslassen war ein großes Thema. Doch das war nun okay. Denn im Grunde ist es immer da. Integriert in mein System. Ich bin ein ständiger Beobachter. Gehe einen Schritt zurück und schaue mit einem anderen Blickwinkel auf die Dinge. So kann ich abwägen, welche Kraft mich leitet. So kann ich trennen zwischen meinen Programmen und meinem Selbst. Meinem Herzen. So kann ich lieben, akzeptieren, vergeben. Mich öffnen für die Sichtweise anderer, auch wenn ich sie nicht teile. Freiheit schenken und selbst frei sein. Tiefe Verbundenheit zu anderen spüren, auch wenn eine räumliche Trennung vorliegt. Vorbild sein und Inspiration geben, durch Tun und Leben statt Anweisung geben. Die Geschenke des Lebens dankend annehmen und mich über Herausforderungen freuen. Denn sie zeigen mir, wo ich stehe. Emotionale Phasen veränderten sich. Ich schwinge höher und falle nicht mehr so tief. Rituale der Achtsamkeit helfen mir, diesen Zustand zu halten. Und wenn das Leben dich fordert, so kannst du dich immer besinnen. Zu dir zurück kommen. Dich verbinden. Den Raum auf deiner Matte nutzen. Eintauchen in deine Energie, dein Licht aussenden und die Kraft in dir spüren. Deine Schwingung nutzen, hin zu Liebe, Freude, Frieden. Atme ein, atme aus. Lege deine selbstauferlegten Schichten ab und komm zu deinem Kern zurück. Du trägst alles in dir, was du brauchst.

 

Nichts ist wichtig.

Nur der Moment im Hier und Jetzt.

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Warum Loslassen und Durchatmen wichtig für deinen Erfolg ist.

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Wie hast du dich entschieden, dein Leben zu gestalten? Nimmst du es einfach so hin, folgst den unendlich vielen Gedanken in deinem Kopf, lässt dich von deinem Geist irreführen, schlenderst durch den Tag, gehst genervt arbeiten, dann wieder nach Hause deine Pflichten erledigen, schlafen und am nächsten Tag das gleiche Spiel? Oder hast du bereits Verantwortung übernommen, hinderliche Glaubenssätze herausgefunden, deine Blockaden und Traumata aufgearbeitet, ein Gefühl dafür entwickelt was dein Lebensinhalt sein soll, dir Ziele gesetzt, bist ins Tun gekommen und hast angefangen groß zu träumen? Bist du begeistert, von dem was du tust? Ist dein Herz und dein Gefühl stets voll dabei?
Ich beobachte oftmals die Menschen um mich herum. Viele davon sind leere Hüllen, die wie Roboter automatisch eine To Do Liste abarbeiten und glauben, von materiellen Dingen wie Markenkleidung, hochwertigen Autos, modernen Immobilien und teuren Reisen werden sie glücklich. Teilweise haben sie Krankheiten, einige sogar schwere. Dann gehen sie zum Arzt und lassen sich ein paar Pillchen verschreiben. Die sind ja so schön bunt und helfen. Oder sie kompensieren die innere Leere mit Essen. Essen hilft auch. Und macht so schön satt. Dazu noch ein bis fünf Bierchen oder zwei Flaschen Wein. Das lässt vergessen, zumindest für einen kurzen Moment. 

Was bedeutet Glück und Zufriedenheit für dich? Ist es etwas, das du erreichen kannst, indem du ganz viel dafür tust? Denkst du, du musst ehrgeizig sein und kämpfen, um dein Ziel zu erreichen? Angelehnt an unser Bildungskonzept, in dem Bewertung und Leistung ganz oben stehen. Welche Rolle spielt Druck, das vergleichen mit anderen und der Anspruch an dich selbst?

Sicherlich wird es dir helfen, dich mit diesen Fragen auseinander zu setzen. Du könntest dir ein „Date mit mir selbst“ in den Kalender eintragen, dich an einem schönen ruhigen Platz setzen und einfach mal aufschreiben, was so kommt.

Natürlich ist es wichtig, persönliche Pläne und Ziele im Leben zu haben. Auch ein Zukunftsvorsorge schließt das Loslassen nicht aus. Loslassen bedeutet nur, dass du diese Dinge nicht dein Leben beherrschen lässt. Denn es ist doch oft so: wir möchten etwas erreichen, etwas verändern. Vielleicht sind wir unzufrieden in unserem Job oder in der Beziehung zu unserem Partner. Dann möchten wir die neue Situation am liebsten sofort und ganz schnell. Damit wir uns nicht mehr unwohl fühlen. Doch die Frage hier ist: woher kommt deine Unzufriedenheit? Welche Gegebenheit sorgt dafür, dass du dich unwohl fühlst? Wo spürst du dieses Gefühl? Gehe einmal auf Erkundungstour und spüre in dich hinein.

Es ist nichts falsch daran, sich Ziele zu setzen oder Dinge erreichen zu wollen. Schwierig wird es nur, wenn wir daraus einen Ersatz machen für das Fühlen des Lebens, des Seins. Denn zu dem finden wir nur über das Jetzt Zugang.

Eckhart Tolle

Stell dir folgende Situation vor: du planst eine Wanderung. Auf der Karte sieht es so aus, als wäre der Weg ganz klar und einfach. Du freust dich auf neue Abenteuer, bereitest dich vor und gehst los. Während deiner Tour bemerkst du, dass unvorhergesehene Steigungen, gesperrte Wege oder widrige Witterungsbedingungen auftauchen. Was nun? Du bist nicht darauf vorbereitet. Hattest du dir vorgenommen, den Zielort in einem bestimmten Zeitraum zu erreichen und kannst diesen nun nicht einhalten? Hast du absichtlich wenig oder keine Pausen eingeplant, um schnell am Ziel zu sein? Vielleicht verpasst du auch die schöne Landschaft oder hetzt an Menschen vorbei die dir entgegen kommen. Oder du ärgerst dich sogar über die vielen Hindernisse um Umwege, die auf deiner Karte nicht verzeichnet sind. Möglicherweise verletzt du dich auf dem Weg, und kommst so niemals an dein Ziel. Was passiert beim bewusst werden der Situation in deinem Körper.

Ein guter Reisender hat keine festen Plaene und ist nicht erpicht darauf, anzukommen.

Wie wäre es also, wenn du dir statt Zielen eine Orientierung setzt. So bleibst du flexibel, bist offen für neues und kannst die Optionen erkennen, die dir auf dem Weg begegnen. Du wirst den Weg genießen und hast jederzeit die Möglichkeit, ihn zu ändern wenn er nicht mehr zu deiner aktuellen Situation passt. Vielleicht entdeckst du auch Möglichkeiten, mit denen du vorher niemals gerechnet hättest. Wenn du weniger Aufmerksamkeit auf dein Ziel richtest, sondern vielmehr auf den Weg bzw. das eigentliche Tun, dann bist du offener für Hindernisse, kleine Herausforderungen die dich wachsen lassen. Du hast mehr Energie, dranzubleiben und lernst, wieder mehr auf deine Intuition zu vertrauen. Vertraue dem Prozess, finde zu deinem Ursprung zurück.

Mache den Weg zum Ziel! Sieh das Ankommen als eine Bonus-Option, die du genießen kannst, wenn du sie erreichst. Und wenn nicht, dann wird sie dir nicht fehlen. Denn es war keine Voraussetzung, nur eine weitere Möglichkeit. Hört sich das nach Freiheit an? Ich denke schon!

Dieses schöne Beispiel einer Reise kannst du wunderbar auf dein Leben anwenden. Beginne, dich zu orientieren. Im Moment zu leben, Pläne und Ziele loszulassen und einfach mal zu schauen, was das Leben dir schenkt. Hab Vertrauen, sei offen und genieße. Gönn dir Pausen, denn woher sollst du Energie nehmen, wenn du sie nicht hast. Atme durch. Es werden sich wundervolle Möglichkeiten auftun, die vielleicht noch besser werden als du es dir vorgestellt hast.

Das Leben verläuft selten wie geplant. Es gibt keine To Do Liste, die du abhaken kannst. Und wenn du sie dir selber baust, dann besteht die Möglichkeit dass es dich nicht glücklich macht und aus der Bahn wirft.

Folgende Fragen werden dir helfen, eine Orientierung für dein Leben zu finden:

Was war bis jetzt die glücklichste Zeit in deinem Leben und warum? Was sind deine Stärken und deine Werte? Was ist deine persönliche Aufgabe im Leben – warum bist du hier?Was tust du, um dich zu sabotieren? Um stets zu vermeiden, dass du losgehst und deinem Herzen folgst?

Ich wünsche dir viel Spaß beim Gestalten deines Lebensplans.

Wenn du es in deinem Kopf sehen kannst, kannst du es in deiner Hand halten – loese deine Begrenzungen.

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Atme ein. Atme aus. Erinnere dich, wer du bist.

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Du trägst ein sehr wertvolles Hilfsmittel für deine Achtsamkeitspraxis bereits in dir. Möchtest Du wissen was das ist? Es ist dein Atem. Er begleitet dich täglich, indem er einfach durch dich hindurch fließt und dich somit am Leben erhält. Er wird auch als „Sitz des Lebens“ oder „Prana“ = Lebensenergie bezeichnet. Ein Mensch atmet 12 bis 15 Mal in der Minute, indem sich der Brustkorb hebt und senkt und die Lungen mit dem Atem gefüllt und wieder geleert werden. Das sind durchschnittlich acht Liter Luft, die pro Minute durch deinen Körper fließen. Kinder atmen ganz natürlich in den Bauch. Wenn wir erwachsen werden und im schnelllebigen und oft hektischen Alltag gefangen sind, beginnen wir zur Brustatmung zu neigen. Oft wird dazu auch der Bauch eingezogen, möglicherweise in dem meist unbewussten Wunsch, nicht an den „dicken Bauch“ erinnert zu werden. In Situationen in denen wir gestresst oder beunruhigt sind, atmen wir stockend, flach und unregelmäßig. Dies ist charakteristisch für Stresszustände und ein Zeichen davon, dass wir stärkere körperliche und psychische Belastung haben. Das Blut erhält dadurch nicht genügend Sauerstoffsättigung.
Die Atmungsorgane sind dafür verantwortlich, unseren Körper mit Sauerstoff zu versorgen und das beim Stoffwechsel entstandene Kohlendioxid wieder auszuscheiden. Einatmen durch die Nase verhindert, dass Staub- und Schmutzteilchen, Keime und Krankheitserreger in den Körper eindringen. Sie hat die Aufgabe, die eingeatmete Luft durch Härchen und Schleimhäute zu filtern und anzufeuchten. Weiterhin bringt die Nasenatmung den Atemluftstrom immer auf Körpertemperatur, bevor der die Lunge erreicht.  Das Stickstoffmonoxid wird automatisch in die Lungen transportiert, der Körper regeneriert besser und unser Schlaf ist qualitativ hochwertiger. Die Nasenatmung aktiviert das parasympathische Nervensystem. Dieser Teil des vegetativen Nervensystems ist für die Entspannung und Regeneration verantwortlich und fördert Stressabbau. Wusstest du, dass jeder Mensch einen ganz natürlichen Nasenzyklus hat? Im Laufe des Tages wechseln die Schwellungen deiner Nasenschleimhäute. Entweder sind die Schleimhäute der linken Nasenseite angeschwollen und vermehren den Lufteinzug auf der rechten Seite oder umgekehrt. Du atmest also entweder mehr durch die linke oder mehr durch die rechte Nasenseite. Wenn die Atmung gerade vermehrt durch die rechte Nasenseite stattfindet, ist deine rechte Gehirnhälfte aktiver und hilft dir beim rationalen Entscheiden und analytischen Denken. Wenn die Atmung dann vermehrt durch die linke Nasenseite stattfindet, ist deine linke Gehirnhälfte aktiver. Dies regt deine Kreativität an und fördert deine Intuition. Eine natürliche Atmung erkannt man an einer entspannten Einatmung, einer passiven Ausatmung und einer Pause vor der nächstfolgenden Einatmung.

Der Atem ist das, was uns am tiefsten mit dem Leben verbindet: Wer atmet, der lebt.

Im Yoga spielt die Atmung eine besondere Rolle. Die Yoga-Atmung wird Pranayama genannt. Prana heißt Lebensenergie, Yama heißt Steuerung. Du kannst also durch Pranayama im Yoga deine Lebensenergie steuern. Die Atemübungen sind vorbeugend gegen Erkältungen, sie lösen Energieblockaden und öffnen deine Chakren. Das sind die Energiezentren in deinem Körper. Mit bewusster Atmung kannst du deinen Gemütszustand beeinflussen. Sie wird dir helfen, deine Konzentrationsfähigkeit zu steigern und innere Stärke zu erlangen. Die Atmung istein automatischer Vorgang, der keiner Steuerung durch unser Bewusstsein bedarf. Deshalb schenken wir unserem Atemrhythmus im Alltag kaum Beachtung. Bei der folgenden, kurzen Achtsamkeitsübung wird die Wahrnehmung bewusst auf die Atmung gelenkt. Durch die Zwerchfellatmung kann der Körper mehr Atemluft aufnehmen und es wird weniger Energie verbraucht. Der Blutdruck wird gesenkt und die Verdauung durch die Massage der Eingeweide gefördert. Durch die Nase einatmen und spüren, wie die Luft in die Lunge strömt, sich das Zwerchfell regelmäßig hebt und senkt. Dabei bewusst in den Bauchraum atmen. Beim Ausatmen durch den Mund die Lunge vollständig entleeren, damit Platz geschaffen wird für frische Luft und neuen Sauerstoff. Achtsam zu sein bedeutet, Bewertungen sein zu lassen und sich auf das zu konzentrieren, was gerade außerhalb der Gedanken ist. Eine einfache Übung dazu ist, sich auf den Atem zu konzentrieren und dadurch Distanz zu den Gedanken zu schaffen.

Atme ein. Atme aus. Erinnere dich, wer du bist.

Heute möchte ich dir zwei Atemübungen mit auf den Weg geben, die du leicht in deinen Alltag einbauen kannst. Du kannst sie zwischendurch ausüben, in deine Morgen- oder Abendroutine einplanen oder sie bei deiner Meditationseinheit üben. Wechselatmung Diese Atemübung kannst du bei Nervosität, Schlaflosigkeit und emotionalen Spannungen durchführen. Sie sorgt dafür, dass die Energie ungehindert durch deinen Körper fließen kann, und dein Geist klar und friedlich wird. Finde einen für dich bequemen Sitz, bei dem dein Atem frei fließen kann. Dein Zeige- und Mittelfinger deiner rechten Hand klappst du ein, den Daumen, Ring- und kleinen Finger streckst du aus. Nun bringst du die rechte Hand zu deiner Nase und legst den Daumen auf deinem rechten Nasenflügel ab. Atme tief ein und aus, und schließe dann das rechte Nasenloch mit deinem Daumen. Atme nun links 2 Sekunden ein und schließe dann mit deinem Ringfinger das linke Nasenloch. Halte nun die Luft für 8 Sekunden an. Öffne das rechte Nasenloch, atme 4 Sekunden lang aus. Rechts 2 Sekunden einatmen, 8 Sekunden halten, links 4 Sekunden ausatmen. Dies kannst du mehrere Runden lang üben, um in einen meditativen Zustand zu gelangen. Yogische Vollatmung Diese Atmung ermöglicht es dir, deine volle Atemkapazität auszuschöpfen. Hierbei werden Flanken- und Lungenspitzatmung miteinander verbunden. Bitte führe diese Atemübung bewusst aus, denn es wird dafür eine große Flexibilität deiner Rippen und Rippenzwischenmuskeln benötigt. Komme in einen aufrechten und bequemen Sitz. Lege eine Hand auf deine Bauchdecke und verbinde dich somit mit deiner ruhigen, tiefen Bauchatmung. Entspanne deinen Atem, so dass er ganz sanft und fließend wird. Lege deine zweite Hand auf dein Dekolleté, unterhalb deines Schlüsselbeins. Spüre die Verbindung zu deinem Brustkorb, wie er sich mit jedem Atemzug hebt und wieder senkt. Lasse deinen Atem noch tiefer entspannen und beginne dann, deinen Einatem ganz bewusst erst nach unten in Richtung Bauch, dann in die Flanken und schließlich nach oben unter die Schlüsselbeine fließen zu lassen. Bei der nächsten Ausatmung lässt du die Luft aus allen drei Bereichen gleichzeitig ausströmen, bis du das Gefühl hast, dass du ganz leer bist. Bleib ruhig und gelassen, und lasse den Atem aufmerksam fließen. Solltest du nicht mehr entspannt atmen können, beende die Übung und fahre ein anderes Mal damit fort.
Durch achtsame Atemübungen fokussierst du dich auf dich selbst. Du verbindest dich mit deinem Ursprung. Mit dem wer du bist, mit deiner Essenz, deinem Sein. Erinnere dich, was du in dir trägst und dass du alles was du brauchst, bereits da ist. Was war, bevor Gedanken- und Verhaltensmuster dich geprägt haben? Hole dir diese Erinnerungen zurück. Beginne, zu spüren und zu vertiefen. Beginne, dies zu genießen. Dich zu geniessen!

Breathe in. Breathe out.

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